1. Das diabetische FußsyndromRund 4 % der Bevölkerung in Westeuropa leidet an Langzeit-Diabetes, in Deutschland sind es derzeit etwa 5 Millionen Diabetiker. Von diesen leiden etwa 15 %  unter einem Diabetischen Fußsyndrom mit schlecht heilenden Wunden oder Fußgeschwüren. Da bei Langzeitdiabetikern häufig die Nerven reizunempfindlich sind, führen erhöhter Schuhdruck oder Fehlbelastung schnell zu offenen Wunden am Fuß. Auch Knochen und Weichteile werden angegriffen, in vielen Fällen hilft nur noch die Amputation. Jährlich werden auf diese Weise in Deutschland etwa 23.000 - 28.000 Amputationen an Diabetikern vorgenommen. Dabei sind Infektionen und Wundfäule die Hauptursachen für  die Amputationen bei Diabetikern.

    Jeder vierte Diabetiker, der in ein Krankenhaus eingewiesen wird, leidet unter einem diabetischen Fußsyndrom. Chronische Wunden beim Diabetischen Fußsyndrom verheilen nur langsam, sie können über Monate fortbestehen, denn Diabetes-Patienten haben besondere Schwierigkeiten bakterielle Angriffe abzuwehren. Häufig bleiben die Infektionen längere Zeit unentdeckt und daher ungeschützt. Was können Sie dagegen tun?
    Spezialschuhe für Diabetiker

    Verantwortlich für die meisten Fußprobleme bei Diabetikern sind erhöhte Druckwerte an der Fußsohle. Diese können mit herkömmlichen Schuhen nicht ausgeglichen werden. Daher sind Spezialschuhe nicht nur eine kostengünstige Lösung zur Behandlung und zum Schutz vor diabetischen Fußerkrankungen. Vielmehr helfen diese Spezialschuhe  den diabetischen Fuß gezielt und individuell zu versorgen. Denn diese besonders ausgestatteten Schuhe haben ausgesuchte weiche Materialien, die Druck und Scheuern und somit das Wundsein verhindern.  Mit Hilfe von spezielle Stoffen nehmen sie Feuchtigkeit auf und geben Sie ab. Die elastischen, speziell ausgeformten Abrollsohlen oder die versteifte Brandsohle sorgen für einen angenehmen Auftritt.
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